Gehirn fit halten
Demenz-Falle: Diese Fehler kosten Sie Ihr Gedächtnis

Demenz-Falle vermeiden: Die grössten Fehler
Dieser Lebenstill hat einen negativen Einfluss auf Ihr Gedächtnis
Die vielleicht schlimmste Demenz-Falle heisst Stillstand. Damit ist gemeint, dass Sie Ihr Gehirn nicht mehr fordern. Es muss aber regelmässig trainieren, um dauerhaft fit zu bleiben. Wissenschaftler konnten bereits nachweisen, dass durch ein konsequentes Gedächtnistraining Stoffwechsel und Durchblutung des Gehirns angekurbelt werden. Das wiederum verbessert auch die Erinnerungsfähigkeit und kann sogar Demenz hinauszögern. Nun muss das Gehirn natürlich anders trainiert werden als der Bizeps oder die Bauchmuskeln. Doch keine Sorge, denn es gibt eine gute Nachricht: Schon kleine Änderungen Ihrer Alltagsgewohnheiten können das Risiko, dass die Demenz-Falle zuschnappt, reduzieren. Einige Beispiele:
- Die Telefonnummern Ihrer Lieben sind in Ihrem Handy abgespeichert und per Tastendruck abrufbar? Das ist praktisch, fördert aber die Bequemlichkeit Ihres Gehirns! Lernen Sie die Nummern lieber auswendig und tippen Sie sie beim nächsten Anruf manuell ein!
- Ebenso sollten Sie sich Geburtstage, Passwörter und Einkaufslisten im Kopf merken. Das Training lässt Ihr Gehirn arbeiten und stimuliert die Gedächtnisleistung. Für den Fall der Fälle können Sie sich ja zusätzlich einen Merkzettel in eine Schublade legen.
- Sie gehen mit Freunden ins Restaurant und lassen Ihren Anteil an der Rechnung von der Servicekraft ausrechnen? Zählen Sie den fälligen Betrag im Kopf selbst zusammen: Ihr Gedächtnis freut sich über die kleine Übung!
- Sie verlassen sich beim Autofahren stets auf Ihr Navi? Versuchen Sie doch mal, "ohne" ans Ziel zu kommen und prägen Sie sich vor der Abfahrt die Strecke genau ein!
Auch diese Angewohnheiten können zur Demenz-Falle werden
Eine einseitige und wenig ausgewogene Ernährung kann das Gedächtnis sprichwörtlich verhungern lassen. Planen Sie in Ihren Speiseplan darum regelmässig Omega-3-Fettsäuren und B-Vitamine ein. Sie lieben Pizza, Pommes und Burger? Ihr Gehirn ist davon weniger begeistert, denn die genannten Speisen enthalten erhebliche Mengen an Transfetten. Die können nicht nur das Volumen des Hirns reduzieren, sie sollen auch zum kognitiven Verfall beitragen. Eine weitere Demenz-Falle ist Zucker, der in nahezu allen verarbeiteten Lebensmitteln steckt. Ein hoher Zuckeranteil in Nahrungsmitteln kann im Gehirn Entzündungen auslösen und neuronale Schäden verursachen. Darüber hinaus fanden Wissenschaftler heraus, dass Zucker die Ursache für verstopfte Arterien im Hirn sein könnte. Essen Sie gerne und täglich scharf? Auch das ist eine Demenz-Falle! Eine Studie der University of South Australia ergab nämlich, dass ein hoher Chiliverzehr das Risiko für Gedächtnisverlust erhöht und die kognitive Leistungsfähigkeit verringern kann. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der in Chilischoten enthaltene Stoff Capsaicin. Das heisst jedoch nicht, dass Sie dauerhaft auf Ihr scharfes Lieblingsgericht verzichten müssen. Wie bei so vielen Dingen im Leben macht auch hier die Dosis das Gift. Gegen eine gelegentliche Portion Chili con Carne dürfte also nicht einzuwenden sein. Darüber hinaus beeinflussen auch Ihre Trinkgewohnheiten Ihr Gedächtnis. Kein Wunder: Das menschliche Gehirn besteht immerhin zu 80 Prozent aus Wasser. Wird nicht ausreichend Flüssigkeit zugeführt, leiden die Konzentration und das Gedächtnis. Sie können nicht mehr so gut denken und werden vergesslich. Trinken Sie also ausreichend, aber bitte kaum oder - noch besser - gar keinen Alkohol. Vor allem ein langfristiger Alkoholkonsum soll das Risiko für Demenz erhöhen.
Körperlicher Stillstand ist ebenfalls schlecht für das Gehirn
Aus dem ersten Absatz geht hervor, dass unser Gehirn träge werden kann, wenn es nicht mehr regelmässig gefordert wird. Doch was ist eigentlich mit körperlichem Training? Hat es Auswirkungen auf das Gedächtnis, wenn wir den ganzen Tag gemütlich im Sessel oder auf der Couch verbringen? Ja! Studien zufolge soll sich die Leistung des Gedächtnisses schon nach einer Sporteinheit verbessern. Warum das so ist, lässt sich leicht erklären. Durch die Bewegung wird das Gehirn besser durchblutet, was auch gleichzeitig zu einer besseren Versorgung mit Sauerstoff führt. Mehr Sauerstoff bedeutet mehr Leistung: Eine ganz einfache Gleichung, mit der sich die Demenz-Falle umgehen lässt. Sie müssen ja im Alter nicht mehr zum Top-Athleten werden, aber eben auch kein "Couch-Potatoe" sein. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, welche Sportart für Sie geeignet ist: schwimmen vielleicht, wandern oder radfahren?
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