Digitale Sicherheit
Cybercrime erkennen: Sind Sie online wirklich sicher?

Cybercrime und wirksame Schutzmechanismen - Cybercrime sollte kein Fremdwort sein
Mit der fortschreitenden Digitalisierung lauern gleichzeitig im Netzt die Gefahren. Die Opfer von Cyberangriffen häufen sich. Schutzmassnahmen werden nicht immer Ernst genug genommen. Vor allem im privaten Bereich wird selten intensiv darüber nachgedacht, sich ausreichend vor Cybercrime zu schützen. Es betrifft, so wird gedacht, doch eher die Anderen. Die Cyberangriffe nehmen Jahr für Jahr drastisch zu. Die Angreifer lernen schnell und rüsten sich entsprechend für ihre nächste Schandtat. Zumeist wird Schadsoftware eingesetzt. Pishing, Ransomware oder Distributed-Denial-of-Service-Angriffe, kurz DDoS, genannt gehören zu den gebräuchlichen Methoden. Es wird Zeit, dass Sie sich Cybercrime auseinandersetzen.
Datenlecks erfolgreich stopfen
Findet ein DDoS-Angriff statt, dann werden die vorhandenen Sicherheitslücken ausgenutzt. Bei dieser Art des Angriffs, werden mehrere Computer des Angreifers genutzt, um auf einen bestimmten Server oder eine Website zu gelangen. Bots werden dazu genutzt, dass diese gleichzeitig die Zielwebsite anfragen. Es findet eine Websiteüberlastung statt. Ein Bot besteht aus einem automatisierten Programm. Sie kennen sicherlich die Chatbots, welche auf vielen Websites von Online-Shops und Dienstleistern installiert sind um Ihre Fragen unverzüglich zu beantworten. Diese Bots können genauso schädlich eingesetzt werden. Es kostet viel Zeit und Geld, die Schädigung vor allem für Unternehmen wieder in den Griff zu bekommen.
Im privaten Bereich kommt es durch eingesetzte Schadsoftware zu einem Virenbefall. Sogenannte Würmer nutzen Schwachstellen im Betriebssystem oder Netzwerk. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass Sie stets die aktuellen Updates auf den elektronischen Geräten einspielen, falls diese nicht automatisch in Kraft treten. Raffiniert sind die sogenannten Trojaner, welche sich als legitime Software vorstellen. Achten Sie stets darauf, dass Sie nicht einfach auf jede Ihnen vorgestellte Homepage der Suchmaschinen klicken. Seien Sie kritisch, wenn Sie Mails von einem unbekannten Adressaten erhalten. Ansprachen mit Vor- und Zuname könnten schon ein Hinweis sein, dass etwas nicht stimmt. Gerne werden Kreditinstitute verwendete, welche Sie anschreiben und Sie aktiv dazu animieren auf integrierte Schaltflächen zu klicken. Im Zweifelsfall rufen Sie Ihre Bank an und fragen nach.
Ransomware und die Tücken
Gemeingefährlich ist die Ransomware. Sie verschlüsselt die Daten auf Ihrem PC und fordert Lösegeld. In diesem Fall schalten Sie sofort ihr Gerät aus und nehmen es vom Netz. Setzen Sie sich mit einem IT-Experten in Verbindung. Es ist durchaus möglich, dass Ihre Daten noch nicht verloren sind. Knifflig wird es auf jeden Fall. Ransomware-Angriffe sind besonders gefürchtet. Die Datenverluste sind oftmals beachtlich. Spyware wird heimlich auf dem Laptop bzw. PC installiert. Sie späht Passwörter und Kreditkarten aus. Schwuppdiwupp erhalten Sie Abrechnungen, welche Sie nicht getätigt haben. Bewahren Sie die Ruhe, in aller Regel ist das Kreditkarteninstitut für diese Art der Fälle versichert.
Adware kann lästig und durchaus unangenehm sein. Sie kennen es sicherlich, plötzlich haben Sie unerwünschte Werbung auf Ihrem Bildschirm. Die Privatsphäre kann durchaus gefährdet werden. Grundsätzlich wird Adware nicht immer als schädlich betrachten, doch kann die PC-Leistung beeinträchtigt werden. Regelmässige Software-Updates schützen. Antivirensoftware ist unerlässlich. Seien Sie stets auf der Hut und zügeln Sie Ihre Neugier. Schnell mal ein Klick, kann unerwünschte Folgen haben.
Handeln Sie im Verdachtsfall
Die Nationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in der Schweiz ermöglicht es Ihnen, entsprechende Meldungen abzugeben. Seit dem Januar 2023 hat diese Stelle Ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen. Aufgabe dieser Stelle ist es, die Internetkriminalität besser bekämpfen zu können. Zunächst werden die eingehenden Meldungen bearbeitet. Im zweiten Schritt wird das aktive Monitoring betrieben. Ihre persönlichen Daten werden nicht bearbeitet. Die Spezialisten werten die Vorfälle zum besseren Schutz aus. Unterstützen Sie die Arbeit der Polizei, und zeigen im Falle von Cybercrime den Vorgang an.
Das Internet wird immer mehr für Straftaten genutzt. Ein bewusster Umgang mit den digitalen Medien sollte zu Ihrer Routine gehören. Persönliche Daten, Phishing, bilden die Grundlage Ihren Computer zu hacken. Ändern Sie regelmässig Ihre Passwörter und verwenden Sie eine möglichst lange Folge aus Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen. Geben Sie keine Ihrer Passwörter weiter. Ihre Bank wird nicht nach Ihrem Passwort per Mail fragen. Falls Ihnen dieser Fehler unterlaufen ist, und Sie haben Ihr Passwort weitergeben, dann handeln Sie umgehend. Kontaktieren Sie Ihre Bank und dies unverzüglich. Beim Pishing wird auf Vertrauen gesetzt. Es wird sich als Berater eines Ihnen bekannten Unternehmens oder Kreditinstitut ausgegeben. Elektronische Nachrichten sehen täuschend echt aus. In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft - lassen Sie sich Zeit für Ihre Recherche. Es liegt in Ihrer Eigenverantwortung der Sache gründlich auf den Grund zu gehen. Kein seriöses Kreditinstitut oder Unternehmen fordert Sie per Mail oder Anruf zur Herausgabe Ihrer Daten auf.
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